DEZEMBER 2024
Nach längerer Krankheit und dreimonatigem Aufenthalt in Indien geht P. Antony D´Cruz OPRAEM am 4.12. wieder nach Indien zurück, nachdem sich sein Gesundheitszustand nicht gebessert hatte. Die Vertretung in der Pfarrei Hunderdorf übernimmt bis auf Weiteres P. Tomy Alumkalkarot, CST als Pfarradministrator. Ansonsten ist P. Tomy den Pfarreien Windberg und Neukirchen/St. Englmar zugeordnet, voraussichtlich bis 1.9.2025. Im Mai kehrte P. Antony gottlob wieder wohlbehalten zu uns zurück.
Am 2. Adventssonntag, 8.12., war es soweit: Die Renovierung in drei Stufen – Turm-, Außen-und Innenrenovierung – der Pfarrkirche St. Martin in Neukirchen wurde mit einer festlichen Altarweihe durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum glücklichen Abschluss gebracht. Nach einem großen Kirchenzug durchs Dorf zogen Gläubige und Altardienst in die herausgeputzte Kirche ein. Bischof Rudolf nahm die Segnung des Ambos und die Altarweihe vor. Dann erstrahlte die Kirche im vollen Licht der neuen Beleuchtungsanlage; feierlich wurden die Apostelkreuze entzündet, am Ende noch die Marienkapelle eingesegnet. Abt und vier Mitbrüder konnten an dieser großen Feier teilnehmen.
Die vier Rorateämter in Windberg im Advent, jeweils samstags in der Vorabendmesse um 17 Uhr, stimmungsvoll bei Kerzenlicht, waren gut besucht und besonders gestaltet, einmal mit dem Oberstadtler Dreigesang aus Weilheim, mit der Windberger Schola, mit den Wolfsteiner Musikanten und mit der Stein-gadener Zithermusik.
Im Landratsamt Straubing-Bogen erhielt P. Michael Schlemmer am 17. Dezember zusammen mit anderen verdienten Kommunalpolitikern, darunter auch Bürgermeister Helmut Haimerl, Windberg, die „kommunale Dankesurkunde für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ aus der Hand des bayerischen Innenministers Joachim Hermann. P. Michael ist seit 2002 Mitglied des Gemeinderates Windberg und ebenso lang im Rechnungsprüfungs-, Finanz- und Personalausschuss tätig.
Am 22. Dezember, heuer der 4. Adventssonntag, fand die Hausgemeinschaftsfeier statt, zu der alle Angestellten eingeladen waren. Zusammen mit dem Konvent begann der Abend mit einer Adventsandacht mit Ansprache des Abtes in der Kirche, dann folgte ein festliches Abendessen im Bierstüberl, heuer von der Küche selber hervorragend zubereitet. Verwalter Thomas Schneider gab einen kurzen Jahresrückblick und bedankte sich für alle geleistete Arbeit und allen Einsatz in diesem Jahr für die Jugendbildungsstätte und für die Klostergemeinschaft. Dann schloss sich ein geselliges Zusammensein an.
Am Fest der Unschuldigen Kinder, am 28. Dezember, war der Konvent nach alter Klostertradition vom „Unschuldigen Abt Franz II“, unserem Novizen Fr. Korbinian, zu einem abendlichen Schuldkapitel eingeladen. Jeder bekam – neben Lobenswertem – auch zu hören, was nicht so gut gelaufen war.
Der Abend klang mit einer versöhnlichen Brotzeit aus.
Kurz nach Weihnachten, am 27.12., verstarb Pfarrer i. R. Helmut Anton Gottfried Mayer-Ehinger (86), der uns noch im Sommer einen Teil seiner Gemälde und die dazugehörende Publikation hinterlassen hat. Er war Ende der 50er Jahre Novize in Rot an der Rot und zeit seines Lebens den Prämonstratensern verbunden. An der Beerdigung in Altshausen konnte leider niemand von uns teilnehmen.
Der letzte Tag des Jahres, das Fest des hl. Papstes Silvester (314–335), klang mit einem Fest- und Dankgottesdienst aus und wurde dann in der Gemeinschaft bei einem Fondue-Essen fortgesetzt, zu dem auch alle Hausgäste eingeladen waren. Einige feierten in das Neue Jahr 2025 hinein.
JANUAR
Über den Jahreswechsel besuchte Prof. Dr. Johannes Meier die Abtei und verbrachte eine Woche bei uns. Er stammt aus Clarholz und ist daher dem Orden sehr verbunden. Lange Jahre Professor für Kirchengeschichte an der Uni Mainz, hat er u.a. viel über die Geschichte der Abtei Clarholz und der Prämonstratenser in Westfalen geforscht und publiziert. Er organisiert im Kernteam der AG-Praemonstratensia die AG-Tagungen im Zweijahresrhythmus mit.
P. Thomas hielt zum dritten Mal die Konventexerzitien bei den Zisterzienserinnen Kloster Thyrnau bei Passau vom 1.-5. Januar.
Seit Januar wurde damit begonnen, die Haupt- und Festgottesdienste aus der Pfarr- und Klosterkirche Windberg zu streamen und einem weiteren Kreis von Gläubigen zugänglich zu machen. Verantwortlich dafür ist Frau Karin Hartmannsgruber-Stahl, Windberg. Bisher gab es durchaus positive Rückmeldungen.
FEBRUAR
An die 30 Ordensleute des Dekanates Straubing-Bogen nahmen am 18. Februar am Gebetstag für Geistliche Berufe in der Pfarr- und Klosterkirche in Windberg teil, vor allem u.a. die Schwestern aus Mallersdorf und der Ursulinen. In der feierlichen Vesper predigte Abt Petrus-Adrian zu einer Lesung an die Epheser: „Christliche Nachfolge bedeutet ein Leben, gekennzeichnet von gegenseitigem Verstehen, Wohlwollen und Vergebung: Vergeben wie Gott uns täglich vergibt. Vergeben heißt, dem anderen einen Neuanfang ermöglichen.” Der Abend schloss mit einer Begegnung im Bierstüberl bei Imbiss und Umtrunk.
Vom 24.-28.2. nahm Fr. Korbinian an der Novizenwerkwoche der deutschsprachigen Zirkarie im Stift Schlägl teil. Insgesamt gibt es in der Zirkarie derzeit erfreulicherweise sieben Novizen (Speinshart, Roggenburg, Windberg je 1, Schlägl 2, Wilten 2). Es ging dabei unter Leitung von Subprior und Novizenmeister Ulrich Leinsle um Fragen der Haus- und Ordensgeschichte.
Im Februar verschlechterte sich der Gesundheitszustand von P. Thomas. Nach überstandener Thrombose kam es zu einer Darmentzündung. Vom 25.2. bis zum 21.3. weilte er akut wegen eines Harnverhalts im Krankenhaus Straubing, wo zudem die Rückkehr des Tumors mit Metastasen festgestellt wurde.
MÄRZ
Am 4.3. erschien der Band 8 der Windberger Schriftenreihe: Thomas Handgrätinger, Kloster Windberg. 100 Jahre Wiederbesiedelung 1923–2023. Ein Lesebuch durch 100 Jahre Klostergeschichte.
Am 9.3. fand das Fest „50 Jahre Jugendbildungsstätte Windberg” statt. Rückwirkend auf den 1. Januar 1975 wurde damals das „Jugendhaus Windberg” vom Bayerischen Jugendring zur 1. Jugendbildungsstätte Bayerns erhoben. Zu diesem besonderen Anlass war Bischof Dr. Rudolf Voderholzer eingeladen, den Festgottesdienst zu feiern. Zahlreiche Ehemalige, die jetzigen Verantwortlichen der Jugendarbeit, angefangen vom Präsidenten des Bayerischen Jugendringes, Philipp Seitz, des Bischöflichen Jugendamtes, des Bundes der Katholischen Jugend, der Jugendverbände und Mitglieder des Förderkreises der Jugendbildungsstätte feierten diesen Gottesdienst mit und danach bei einem Imbiss und einem Festakt, gekonnt moderiert von Bernhard Suttner, diesen besonderen Tag.
Die heurigen Konventexerzitien fanden vom 17.–21. März in der Landvolkshochschule Wies statt. Die Mitbrüder aus Windberg und Roggenburg verbrachten anregende und aufbauende Tage unter der Leitung von Frau Sylvia Hindelang mit vielen Gesprächskreisen und Wanderungen. Höhepunkt war sicher am 19.3. das Hochfest des hl. Joseph, auch Patron der Wieskirche, mit einem gut besuchten Pontifikalamt mit Abt Petrus-Adrian und unserer Gemeinschaft.
Ein Aufnahmeteam des Bayerischen Rundfunks kam nach Windberg, um zusammen mit P. Gabriel für „BR-Stationen“ einen Film über religiöse Influencer zu drehen. Mit seinen Social-Media-Auftritten bei Tik-Tok und Instagram wurde der Bayerische Rundfunk auf ihn aufmerksam. Die Sendung wurde dann am 9. April ausgestrahlt, wobei besonders der Spagat zwischen Information und Manipulation in den sozialen Medien thematisiert wurde.
Vom 10.-16.3. Windberg war Abt Petrus- Adrian mit den beiden Novizen Fr. Korbinian und Fr. Kilian zur Brabantia-Noviziatsfahrt aufgebrochen. Besucht wurden u. a. Ilbenstadt, Hamborn, Berne, Oosterhout, Averbode, Tongerlo, Grimbergen und Leffe. Nach dem Sonntagsgottesdienst in Park und mit vielen Eindrücken ging es wieder nach Hause zurück.
Am Sonntag, 30.3., feierte Abt Petrus-Adrian das Hauptfest der Marianischen Männerkongregation in St. Martin, Landshut mit einem Pontifikalgottesdienst, der sehr gut besucht war. Mit einer feierlichen Prozession am Nachmittag über den Landshuter Stadtplatz endete dieses große Fest.
APRIL
Nachdem seine bisherige Pfarrhausfrau, Anita Edbauer, Ende Februar in Rente gegangen war, hat P. Dominik mit Bernadette Ruhland aus Stallwang zum 1. April eine neue Haushälterin für das Pfarrhaus in Mitterfels gefunden, die ihn seither dort sehr gut und umsichtig versorgt.
Bei einer Nominierung durch den Obst- und Gartenbauverein Windberg war Abt Petrus-Adrian bereit, im Rahmen einer Obstbaumpflanz-Challenge im Wald eine Tanne zu pflanzen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises der Abtei Windberg am 7. April sprach u.a. unser Novize, Fr. Korbinian Ziegler, über seinen Werdegang zum Priesterberuf und seinen Ausbildungsweg am Rudolphinum (Priesterseminar Regensburg). Am Ende der Versammlung konnte P. Thomas offiziell sein Buch „Kloster Windberg. 100 Jahre Wiederbesiedelung 1923–2023” vorstellen, das dann an alle Anwesenden des Freundeskreises verteilt wurde. Es ist als Lesebuch gedacht in Ergänzung zum „Windberger Bilderbuch. Bilder aus dem Klosteralbum.”
Beim traditionellen Passionskonzert in der Pfarr- und Klosterkirche Windberg am Palmsonntag (13.4.) sang der Oberstadtler Dreigesang, Weilheim, begleitet von Orgelstücken mit Peter Hilger an der Orgel. Dazwischen las Abt Petrus-Adrian Abschnitte aus der Lukaspassion.
In der Nacht zum 14. April brannte im Klosterhof das Auto von P. Martin, was einen Einsatz der lokalen Feuerwehr auslöste, aber P. Simeon hatte schon fachmännisch gelöscht. Die Brandursache ist ungeklärt. Das Auto war Totalschaden.
Kurz zuvor wurde die neue Konventküche im Südflügel eingebaut und eingeweiht. Das frühere Raucherzimmer wurde auch mit finanzieller Hilfe des Freundeskreises umgestaltet und mit einer modernen Küche ausgestattet. Sie wird als neuer Gemeinschaftsraum inzwischen gut angenommen.
MAI
Für Ursberg war es ein großer Tag, als am Sonntag, den 4. Mai Abt Petrus-Adrian den Stiftergottesdienst zelebrierte und zugleich das Jubiläum „900 Jahre Kloster Ursberg” festlich beging, zusammen mit den Schwestern der St.-Josefskongregation, unter Beteiligung des Ringeisen-Gymnasiums, Lehrern und Schülern, des Dominikus-Ringeisen-Werks und 60 Ministranten. Abt Petrus-Adrian erinnerte in seiner Predigt an Norbert von Xanten und an den Ordenswahlspruch „Zu jedem guten Werk bereit”, der auch über all den heutigen bewundernswerten Aktivitäten in Ursberg stehen könnte. Aus Rimbach kam der Theaterverein „Lichtenegger-Bund“, um bei Abt Petrus-Adrian um die Schirmherrschaft zu bitten. Abt Petrus-Adrian sagte zu, beim Mühlhiasl-Spiel in Rimbach als Schirmherr zu fungieren. Am 12. Juni konnte er dann an der gelungenen Premiere teilnehmen.
Ein Freudentag in Pürgl mit der Wiedereröffnung der Kirche St. Pauli Bekehrung nach jahrelanger Renovierungsarbeit, mit Altarweihe und Segnung des Ambos durch Abt Petrus-Adrian und viel Prominenz (u.a. der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer), das war der Samstag 10. Mai. Ein rühriger Förderverein mit dem Vorsitzenden Alois Früchtl hatte viele Spenden und Fördergelder gesammelt und so das barocke Kirchlein vor dem Verfall gerettet: ein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement.
Am 15. Mai, im Kreis der Mitbrüder, seiner niederländischen Verwandtschaft (drei Nichten und ein Neffe) und Vertretern der Pfarrei und Gemeinde Hunderdorf, durfte P. Wolfgang Jan Vos, Prior de Regimine von 1971–1976 der Abtei Windberg, seinen 95. Geburtstag feiern. Es gab einen Empfang und dann ein Festessen mit Ansprache durch Prior Martin, der ihm damals, 2005, als Pfarradministrator in der Pfarrei Hunderdorf nachgefolgt war und P. Wolfgang seit seinem dritten Lebensjahr kennt.
Am Freitag, 23.5., fand der Recollectio-Abend mit Vesper, hl. Messe, zelebriert von Abt Petrus-Adrian, Friedhofsbesuch und gemeinsamem Abendessen in der Rekreation statt. Die pastorale Mitarbeiterin in St. Jakob, Straubing, Heike Kellner, gleichzeitig eine liebe Wegbegleiterin unserer Gemeinschaft und Mitglied in der Vorstandschaft unseres Freundeskreises, hielt eine ansprechende Meditation zum Thema „Ihr seid lebendige Steine”.
Zum 925. Gedenktag der Ermordung des Seligen Englmar (um 1100), organisierte P. Simeon eine kleine Ausstellung im Pfarrhof von St. Englmar mit Bildern, Darstellungen und Dokumenten zum Lokalheiligen. Eröffnung war am Samstag, 31. Mai. Das Englmarisuchen wurde dann traditionsgemäß am Pfingstmontag (9.6.) feierlich als großes Dorffest begangen.
Die Jugendbildungsstätte Windberg lud am Monatsende (Samstag, 31.5.) zum großen Spektakeltag nach Windberg ein, anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Jugendbildungsstätte Windberg”. Im Angebot waren Workshops, Mitmachaktionen, Vorträge, Kirchen- und Hausführungen und ein Gottesdienst. Etwa 500 Jugendliche und Erwachsene ließen sich das bei schönstem Wetter nicht entgehen. Für Unterhaltung, u.a. durch eine Inklusionsband aus Straubing, und für Essen war reichlich gesorgt.
JUNI
Laut Amtsblatt wurde Abt em. Hermann Josef Kugler, Administrator der Abtei Speinshart, ab 1. Juni 2025 als Pfarrvikar in den Pfarreien Speinshart, Schlammersdorf, Eschenbach und Kirchenthumbach angewiesen. Er übernimmt damit im Wesentlichen die pastoralen Aufgaben von P. Andreas Hamberger (83), der weiterhin als Provisor tätig bleibt.
Am 7. Juni verstarb nachts P. Wolfgang Jan Vos (95), unerwartet, wobei es mit ihm in den letzten Tagen stark abwärts gegangen war. Er wurde in der Marienkapelle (Leichenhaus Windberg) aufgebahrt. Requiem und Beisetzung würden erst am Ende der Pfingstferien stattfinden können.
Vom 10.−18.6. fand im Rahmen des Geistlichen Zentrums die Umbrienfahrt mit 33 Teilnehmern statt. Abt Petrus-Adrian und P. Simeon egleiteten die Gruppe. U.a. besuchten sie Ravenna, Cascia, Spoleto, Perugia und Assisi.
Am Samstag, 14.6. zum Vorabendgottesdienst, nahm die Gemeinde Hunderdorf Abschied von P. Wolfgang Vos, ihrem langjährigen Pfarrer. Bürgermeister Max Höcherl und ein Vertreter der Vereine sprachen Nachrufe. P. Martin, sein Nachfolger als Pfarrer in Hunderdorf, verlas den Totenbrief.
Überraschend kam Generalabt Jos Wouters, Rom, zu Besuch nach Windberg. Er kam am Sonntag, 15.6. von Geras, wo demnächst Wahlen anstehen. H. Simon-Petrus, Geras, brachte ihn am 17. Juni wieder dorthin zurück. Sein Besuch galt der Gemeinschaft Windberg und seinem Vorgänger P. Thomas (Generalabt 2003–2018).
Die Klostergemeinschaft nahm am Samstag, 21. Juni Abschied von P. Wolfgang Vos mit einem feierlichen Requiem und anschließender Beisetzung auf dem neuen Klosterfriedhof. Tags zuvor gab es um 18 Uhr eine Aussegnung mit einer Totenvesper und Kurzansprache. Abt Petrus-Adrian konnte neben den Mitbrüdern aus Roggenburg und Speinshart auch Mitbrüder aus Schlägl und Zolling begrüßen. Aus Holland waren nur wenige Verwandte gekommen, denn in der Familie Vos gab es in diesen Tagen zwei weitere Todesfälle. Bei der Beerdigung sprachen Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml und Bürgermeister Max Höcherl, Hunderdorf, Grußworte. Zu einem kleinen Empfang waren anschließend alle in die Räume der Jugendbildungsstätte eingeladen.
Am Wochenende nach Fronleichnam kommt nun schon seit 25 Jahren der „Chor V“ aus Tuttlingen, den Joachim Schreiber gegründet hat, nach Windberg. In Laufe der Jahre hat sich eine feste Freundschaft zwischen ihm und unserem Abteichor entwickelt. Am Samstag, 21. Juni gab es den traditionellen Grillabend und anderntags, 22.6., sangen dann beide Chöre zusammen beim sonntäglichen Pfarr- und Klostergottesdienst.
Am Vorabend des Festes der Geburt Johannes des Täufers, am Montag, 23. Juni, verstarb P. Ephrem van Helvoirt (94), nach längerem Leiden. Er wurde über Wochen von Frau Petra Seeburger und seiner Nichte Lisette Baltussen liebevoll betreut. Als er vom Tod von P. Wolfgang hörte, meinte er noch: „Wir sind 1957 gemeinsam nach Windberg gekommen und wir werden auch gemeinsam gehen!” Damit geht im Kloster Windberg nach über hundert Jahren die „niederländische Ära” zu Ende. Ohne diese personelle Auffrischung hätte Windberg nicht überlebt.
Zur Aussegnung und Totenvesper versammelten sich Konvent und Gemeinde am Sonntagabend (29.6.). Am Montag (30.6.) fanden dann Requiem und Beerdigung von P. Ephrem van Helvoirt statt. Aus Holland waren einige Verwandte gekommen. Die Pfarrgemeinde mit den Vereinen (Fahnen-abordnungen) waren gut vertreten; Bürgermeister Helmut Haimerl sprach in ihrer aller Namen den ehrenden Nachruf. Domkapitular Martin Priller würdigte und bedankte den Verstorbenen im Namen der Diözese Regensburg. Die Mitbrüder aus Roggenburg und Speinshart, Magdeburg und Schlägl gaben dem Toten die letzte Ehre. Danach gab es Umtrunk und Bewirtung in der Jugendbildungsstätte.
Am 28. Juni konnte P. Martin in Straubing die Wiedereröffnung der Votivkirche St. Veit mit einem herrlichen Festgottesdienst und großer Beteiligung der Gläubigen feiern. Die im 14. Jahrhundert erbaute Votivkirche war sechs Jahre wegen Renovierung geschlossen. Mit hoher Investition strahlt sie außen in vollem Glanz. Da den Kirchenstiftungen immer mehr das Geld fehlt, konnte die schon geplante Innenrenovierung nicht mehr stattfinden. Trotzdem ist die Kirche ein Kleinod mitten im Stadtzentrum.
JULI
Am 1. Juli trafen sich die Weihe- kurse 1968 und 1969, zu dem P. Thomas immer eingeladen ist, im Landgasthof „Valentinsbad” in Regenstauf zum jährlichen Kurstreffen. Inzwischen sind 17 Kurskollegen verstorben, 14 konnten noch teilnehmen. Es war eine ungezwungene Runde mit viel Gespräch und Austausch.
Das Kanoniekapitel am 13./14. Juli fand heuer in Roggenburg statt. Neben den Personalia standen vor allem die Materialia auf der Tagesordnung, zu denen die beiden Geschäftsführer referierten. Es glich fast dem Synodalen Weg, als die Mitbrüder im Gespräch um die drängenden Zukunftsprobleme aufeinander hörten und sich intensiv austauschten. Im gemeinsamen Gottesdienst am Montagmittag im Kapitelsaal wurde auch der jüngst verstorbenen Mitbrüder P. Wolfgang und P. Ephrem gedacht.
Einige Windberger Mitbrüder besuchten am 12.7. das Freilichtspiel über den Waldpropheten „Mühlhiasl“ auf der Burg Lichteneck bei Rimbach. Abt Petrus-Adrian war Schirmherr der gelungenen Inszenierung. Am 18.7. wohnte Abt Petrus-Adrian dem Freilichtspiel in St. Englmar bei. Eindrucksvoll wurde das Leben des seligen Engelmar zur Aufführung gebracht. Es wurde mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Beeindruckend, was das Dorf St. Englmar auf die Beine gestellt hat.
Novizenmeister und Supprior Ulrich Leinsle und der Novize David aus dem Stift Schlägl, besuchten am 17. Juli Windberg, bevor sie dann nach Osterhofen und St. Salvator weiterfuhren. Nach einer ausführlichen Haus- und Kirchenführung nahmen sie noch am Mittagessen teil.
Abt Petrus-Adrian war heuer bei mehreren Firmungen unterwegs. Dabei begleitete ihn Fr. Korbinian und bei der letzten Firmung Fr. Kilian, Roggenburg.
Am Sonntag, 27.7. fand das Willeboldfest in Berkheim statt, zu dem Abt Petrus-Adrian als Hauptzelebrant und Festprediger geladen war. Berkheim gehört zur Seelsorgeeinheit Rot-Iller, die von P. Johannes-Baptist Schmid, Roggenburg, seelsorglich betreut wird.
Prior Jef van Osta und P. Philip Noel, beide von Averbode/Park, besuchten den Generalabt em. und die Abtei nach der Sitzung der Spiritualitätskommission des Ordens in Speinshart (26.−23.7.).
Der Monat Juli klang am 31.7. aus mit einem Konventabend: Messe mit Prior Martin und Predigt von Fr. Marcus, danach Konventgräberbesuch und dann gemeinsame Rekreation mit Abendessen.
AUGUST
Der Oberstadtler Dreigesang von Weilheim gestaltete am Samstag, 2. August im Konvent bei der Abendrekreation einen beschwingten Volksmusikabend mit drei Instrumentalisten ("Hoagascht"). Der Berggottesdienst auf dem Hirschenstein mit dem Dreigesang am Samstag war leider wegen Regens in die Pfarrkirche St. Englmar verlegt worden. Am Sonntag gestaltete dafür der Dreigesang den Pfarr- und Klostergottesdienst in Windberg mit.
Die deutschsprachige Zirkarie lud vom 4.—8. August die Junioren zu einem Juniorentreffen ins Stift Wilten ein. Die Tage waren gefüllt mit biblischen Betrachtungen (Prior Maximilian zum Thema Berg-Welt) und Ausflügen in die Umgebung Innsbrucks. Es nahmen sieben Junioren daran teil.
Seit 2. August lebt der Diözesanpriester Innocent Nimubona, Burundi, mit in unserer Gemeinschaft. Er übernimmt bis zum 24.8. die Urlaubsvertretung für P. Dominik in Mitterfels und Haselbach. Er selber ist Lizentiatsstudent in Heiligenkreuz bei Wien für das Fach Spiritualität. Eine weitere Urlaubsaushilfe kam mit P. James Sebastien OFMCap, Kerala, ins Haus, der in dieser Zeit mit uns lebt und nach Bedarf eingesetzt werden kann.
Abt Arul Amalraj, Jamtara, kam am 7.8. zum Kurzbesuch nach Windberg, begleitet von P. Arul Raj. Der Abt kam von der Sitzung der Spiritualitätskommissions in Speinshart und nach Besuchen bei den Mitbrüdern in Zolling, Hamborn und Mariabaum zu einer Kurzvisite nach Windberg. Weiter ging es noch vor dem Rückflug nach Indien ins Stift Schlägl.
Das Patrozinium der Windberger Pfarr- und Klosterkirche wird alljährlich an Mariä Himmelfahrt, am 15. August gefeiert. Heuer wurde am Ende der Feier P. Tomy Alumkalkarot CST, bedankt und verabschiedet, der fast ein ganzes Jahr mit uns gelebt und hier in der Seelsorge engagiert mitgewirkt hat.
In Straubing findet im August immer das berühmte Gäubodenvolksfest statt. Da das Volksfest direkt im Pfarreigebiet von St. Jakob liegt, hat sich unser ohnehin schon volksfestbegeisterter P. Martin bereits seinen Namen als „Volksfestpfarrer“ gemacht. Nachdem der Festzeltgottesdienst schon einmal abgeschafft war, konnte heuer zum zweiten Mal wieder ein schöner, lebhafter und festlicher Gottesdienst im Festzelt Weckmann gefeiert werden, zu dem ca. 2.200 Mitfeiernde kamen. Gut unterstützt wird P. Martin dabei auch vom ebenfalls begeisterten P. Philipp. Einen Ehrengast der besonderen Art hat P. Martin heuer durch das Volksfest geführt: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer war zu einem privaten Besuch zusammen mit einem Bekannten gekommen.
Ende August kam die Weltkirche nach Windberg. Für kurze Zeit beherbergten wir gleichzeitig vier Priester und Ordensleute als Urlaubsvertretungen im Haus aus Burundi, Nigeria und Kerala, Indien: P. Tomy CST, Kerala, P. James OFMCap, Kerala, P. Innozent, Burundi, und P. Michael, Nigeria. Die letzteren beiden studieren in Heiligenkreuz bei Wien. Am Donnerstag, 21.8. gab es ein indisches Abendessen mit vielen Gästen, gekocht von P. James und P. Innozent.
Der Monat August bis in den September hinein ist Ferien- und Urlaubszeit. Für einige Wochen waren Mitbrüder in Urlaub, so u.a. in Rumänien (Siebenbürgen, Besichtigung der berühmten Moldauklöster), in Wien, in Irland, in Apulien oder zur Urlaubsvertretung in Nonnenhorn am Bodensee, auf Radltour in Südtirol oder zu Besuch bei der Verwandtschaft. Es kamen aber auch Gäste nach Windberg, um die Daheimgebliebenen zu besuchen und/oder im Kloster einfach ein paar Tage abzuschalten.
Am letzten Augustwochenende (28.8.−1.9.) besuchte Fr. Marcus den Klostermarkt in Dahlheim – einer von vielen Terminen unter den Klostermärkten im Laufe des Jahres. Am 5./6.9. besuchte er dazu noch den Klostermarkt in Bludenz, Vorarlberg. Die Klostermärkte genießen einen guten Ruf und sind oft beliebte Anziehungspunkte. Wichtiger als das große Geschäft sind hier freilich klösterliche Präsenz und Sichtbarkeit
SEPTEMBER
Ab 1. September 2025 übernahm P. Arul Raj Sebasthiyar OPRAEM, die Pfarreiengemeinschaft Oberwinkling, Niederwinkling, Mariaposching und Waltendorf. Damit wird neben P. Antony ein weiterer indischer Mitbruder von uns in der Nähe sein. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit. P. Tomy Alumkalkarot CST, der fast ein Jahr in Windberg mitlebte, übernahm die Pfarreiengemeinschaft Geroldshausen, Geisenhausen, Gebrontshausen, Nieder- und Oberlauterbach. P. Tomy wurde am 28.9. von Dekan Thomas Zinnecker feierlich in sein Amt eingeführt, P. Arul am 12. Oktober von Dekan Johannes Plank. Bei beiden Amtseinführungen waren Mitbrüder aus Windberg gut vertreten.
Der Reutlinger Knabenchor „Capella Vocalis” verbrachte zum zwanzigsten Mal seine Chorfreizeit in der Jugendbildungsstätte Windberg und beschloss mit dem schon traditionellen „Choral Evensong” am 5. September unter der Leitung von Benedikt Engel in der Pfarr- und Klosterkirche seinen Aufenthalt in Windberg. An der Orgel spielte Nico Steinbach, P. Simeon stand der Feier vor.
In aller Stille feierte P. Thomas sein Diamantenes Professjubiläum am 8. September, dem früheren traditionellen Einkleidungs- und Professtag in Windberg. Damals, 1965, legte er zusammen mit P. Rainer Rommens, seit vielen Jahren in Roggenburg, die einfachen Gelübde auf drei Jahre ab, 1968, dann die ewigen Gelübde. Seit 60 Jahren nun versuchen beide, diesen Gelübden treu zu bleiben.
P. Dominik und P. Roman begingen am 14.9. ihr 40-jähriges Professjubiläum.
Am 11.9. trafen sich vier Fachleute mit vier Praktikantinnen verschiedener Fachbereiche aus München, dazu Architekt Feil und Verwalter Schneider zu einer Besprechung, um den derzeitigen Erkenntnisstand der Untersuchungen im alten Pfarrhof, der früher Prälatur, zu erörtern. Nach eingehender Beratung über den Ist-Zustand und weiteres, vor allem denkmalpflegerisches Vorgehen waren alle zehn Gäste zum Mittagessen im Konvent eingeladen.
Fr. Korbinian legte am Samstag, 13. September die zeitliche Profess auf drei Jahre ab, was für uns alle eine sehr große Freude war. Beim Festgottesdienst, dem Abt Petrus-Adrian vorstand, und anschließendem Grillfest im Bierstüberl waren seine Eltern, Verwandte, Bekannte und Freunde, Heimatpfarrer und Wegbegleiter, aber auch einige Mitbrüder aus Roggenburg und Sr. Renate, Aulendorf, zugegen, insgesamt an die 50 Gäste. Am Ende gratulierte Abt Petrus-Adrian allen Mitbrüdern, die in diesen Tagen ihres Professtages gedachten oder gar auf 40 Jahre (P. Roman, P. Dominik) oder 60 Jahre (P. Rainer, P. Thomas) Profess zurückblicken durften.
Nachdem P. Dominik bei Priestertreffen und auch von Mitbrüdern aus dem Konvent immer wieder auf seine bisherigen Buchveröffentlichungen mit Beerdigungspredigten angesprochen wurde – wann denn endlich ein neuer Band erscheint, denn man habe die bisher vorliegenden Predigten schon verarbeitet –, konnte er Ende September – wieder im Verlag Friedrich Pustet in Regensburg – unter dem Titel ,,Du hast mein Leben dem Tod entrissen. Ansprachen zu Bestattung und Aussegnung" einen vierten Band publizieren. Das Geleitwort dazu verfasste Domvikar Dr. Werner Schrüfer, der Leiter der Homiletischen Aus- und Fortbildung im Bistum Regensburg, in dem er P. Dominiks Art und Weise der Verkündigung bei Sterbefällen analysiert und fachlich würdigt.
P. Thomas konnte mit seinem Zwillingsbruder Rolf und Schwägerin Gitta den 85. Geburtstag des älteren Bruders Horst nachfeiern (*26.8.1940). Dieser hatte dazu am Samstag, 20. September zu einem schönen Abendessen in den Schmelmerhof, Rettenbach eingeladen.
Zum Gedenken an P. Ephrem van Helvoirt (+ 23.6.2025), der jahrzehntelang in Windberg Orgelkonzerte auf hohem Niveau organisierte, fand am Sonntag, 21. September ein gutbesuchtes Orgelkonzert mit Prof. Edgar Krapp statt. Er spielte vor allem Bach-Werke und führte zu Beginn jeweils selbst in diese Werke ein, wobei er auch seine sehr persönlichen Beziehungen zu Windberg und zu P. Ephrem erwähnte. Anschließend gab es einen kleinen Empfang im Bierstüberl.
OKTOBER
Die Feier der zeitlichen Profess von Fr. Kilian Neubert im Kloster Roggenburg war am 3.10., Tag der deutschen Einheit. Um 10.30 Uhr begann die Feier im Kapitelsaal, da die Kirche derzeit eingerüstet ist. Danach fand ein Empfang und Essen mit Eltern, Freunden und vielen Mitbrüdern im Pfarrsaal satt. Schön, dass wir junge Mitbrüder bei uns haben dürfen.
Der heurige Ausflug des „Freundeskreises des Klosters Roggenburg“ führte nach einem Besuch im Stift Schlägl auch nach Windberg. Nach der Teilnahme am sonntäglichen Pfarrgottesdienst und einer ausführlichen Kirchenführung ging es auf den Bogenberg zu einem Mittagessen im Gasthof „Zur schönen Aussicht“. Von dort fuhr man über Neustift/Freising nach Roggenburg zurück.
Abt Petrus-Adrian lud in diesem Jahr den Konvent und das gesamte Personal zum schon traditionellen Namenstagessen nach Mitterfels ein, auch als Dankeschön für alle Mitarbeit durch das ganze Jahr hindurch. Die Sonntagsvesper (12.10.) wurde gemeinsam in der Pfarrkirche Mitterfels gesungen, danach traf man sich im Gasthaus Kernbichl „zur Post“ zu einem geselligen Abendessen.
Am Sonntag (19.10.) pontifizierte Abt Petrus- Adrian in seiner Heimat Scheidegg zum Kirchweihfest; am Montag (20.10.) gab es eine Besprechung im Kloster Roggenburg, am Dienstag (21.10.) war noch ein Gespräch im Stift Schlägl zusammen mit Abt Lukas Dikany, Ordens-Definitor – insgesamt sehr bewegte Tage.
Bei einer Feierstunde in der Allerheiligen-Hofkirche in München gab es am 15. Oktober einen Porzellan-Löwen fürs Englmarisuchen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker überreichte den Heimatpreis Bayern u.a. an die Vertreter der „Fördervereinigung Sankt Englmar“. Der Preis wird „für die herausragenden Verdienste um die bayerische Heimat, für Erhaltung, Pflege und Förderung der bayerischen Bräuche“ verliehen. Zusammen mit Bürgermeister Anton Piermeier und Vertretern aus St. Englmar durfte P. Simeon den Preis entgegennehmen.
Ein Kurzbesuch der Bundesministerin a.D. Ursula Männle und Frau Annegret Wetter am 17./18. Oktober galt einigen Fragen zur Krippensammlung der bayerischen Justizministerin a.D. Mathilde Berghofer-Weichner (+ 2008), die inzwischen dem Kloster Windberg übereignet wurde.
Der „Freundeskreis der Abtei Windberg“ blickte in diesem Jahr auf 20 Jahre Bestehen zurück. Dieser Anlass wurde am 23. Oktober mit einem Festgottesdienst zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder und Förderer begangen. Im Anschluss gab es eine Festveranstaltung mit Rückblick auf „20 Jahre Abtei-Freundeskreis“ durch Vorstand Alfred Reisinger und einen Festvortrag im Rahmen der „Windberger Gespräche“ mit Frau Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes und ehemaligen Bundesministerin Gerda Hasselfeldt zum Thema „Ehrenamt – das menschliche Gesicht unserer Gesellschaft“. Nach einer anregenden Diskussionsrunde und der Ehrung der Gründerväter vor 20 Jahren klang der Abend, der gut besucht war, im Bierstüberl mit Umtrunk und Brotzeit aus.
Nach dem Missionskaffee im alten Pfarrhof am Weltmissionssonntag, 26. Oktober organisiert von der Pfarrei Windberg, strömten noch erfreulich viele zum Orgelkonzert in die Pfarr- und Klosterkirche. In dieser neuen Konzertserie „Von Freunden für Freunde“ spielte Sebastian Obermeier, Hunderdorf Werke von Camille Saint-Saëns an der Chororgel, dann an der Hauptorgel Werke von Craig Sellar Lang, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Engelbert Humperdinck und Gaston Bélier. Den Abschluss bildete der Abteichor mit einem eindrucksvollen Abendlied „Herr, bleibe bei uns“ von Joseph Gabriel Rheinberger.
Das alljährliche Zirkarietreffen der deutschsprachigen Zirkarie fand heuer am 26./27. Oktober in Stift Schlägl statt, geleitet vom Vikar des Generalabtes, Abt Leopold Baumberger, Stift Wilten. Zum ersten Mal nahm der neue Prälat von Geras, Abt Norbert Lesovský, teil, ebenso der Prälat von Mananthavady, Jose Murickan, Ordens-Definitor.
Nach dem Zirkarietreffen im Stift Schlägl besuchten Abt Albert Dölken, Hamborn, und sein Bruder Prior Clemens Dölken, Magdeburg, am 28.10. P. Thomas, den Generalabt em., und den Konvent in Windberg.
Die gesamte Belegschaft der Jugendbildungsstätte traf sich am 27.10. zu einem Weißwurstessen anlässlich mehrerer runder Geburtstage in den vergangenen Monaten. Allen wurde herzlich gratuliert und gedankt für allen Einsatz in der Jugendbildungsstätte. Dabei wurde Renate Amann aus Konzell als dienstälteste Mitarbeiterin seit 1981 auch in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Sie hat 44 Jahre im Haus mitgearbeitet, zuerst in der Küche, später in der Waschküche, wobei sie ihre Eltern immer nach Windberg chauffiert haben.
Der Oktober endete mit einem Konventabend am 30.10. mit gemeinsamer Vesper, Messe, Gräberbesuch mit Gedenken der verstorbenen Mitbrüder und danach einem Imbiss in der Rekreation.
NOVEMBER
Nach alter Tradition feierte an St. Martin der Konvent das Patrozinium in Neukirchen mit. Nach dem Festgottesdienst gab es eine zünftige Brotzeit im Pfarrhof.
Am 17.11. war der gemeinsame Konventausflug. Er führte nach Waldsassen zu einer sehr interessanten Führung durch die dortige Basilika und Gruft. Auch die Ausstellung im neu gestalteten Therese-Neumann-Haus in Konnersreuth wurde besucht.
Die Windberger Kirche hat am 28.11. ihren eigenen Kirchweihtermin. Bereits am Sonntag davor wurde in einem Gottesdienst feierlich dieses Fest gefeiert. Die Hl. Messe wurde von der Kleinen Orgelsolomesse von Haydn umrahmt.
P. Thomas Handgrätinger

