Januar

Auf dem traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde Windberg am Neujahrstag verglich Abt Hermann Josef in seinem Grußwort das Leben mit einer Schiffsreise – ausgehend von einem Wort des griechischen Dichters Pindar:

„Wir sollten auf unserer Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen,
die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können“.


Gerade der Jahreswechsel sei für viele Menschen ein Anlass, neu über das Reisegepäck nachzudenken, das sie in den kommenden Tagen und Wochen brauchen. Hoffnungen, Hilfsbereitschaft – vor allem im Blick auf die Not vieler Flüchtlinge - und Humor wünschte er allen Versammelten als wichtiges „Handgepäck“ für das kommende Jahr.

Schon im Vorjahr um die Schirmherrschaft gebeten, eröffnete Abt Hermann Josef als Vertreter der Abtei Windberg am Sonntag, den 4. Januar, mit einem festlichen Gottesdienst in Prackenbach das Jubiläumsjahr. Es war ein schönes Zeichen, dass sich die Gemeinde Prackenbach bei der Feier ihres 900-jährigen Bestehens auch die eigene Geschichte erinnerte, an die Zeit, als sie als Filiale der Pfarrei Viechtach über viele Jahrhunderte zum Kloster Windberg gehörte. Durch diese Schirmherrschaft wollte die Gemeinde mit Bürgermeister und die Pfarrgemeinde mit Pfarrer und Pfarrgemeinderat an diese alte Verbindung anknüpfen.

Einen ersten Versuch zur Neugestaltung unserer Recollectionstage startete unsere Gemeinschaft gleich zu Beginn des neuen Jahres am Freitag, den 30. Januar. Statt einen auswärtigen Referenten für einen geistlichen Vortrag an einem Samstagvormittag einzuladen, soll künftig ein Freitagabend mit besinnlichen Elementen von den eigenen Mitbrüdern gestaltet werden: Vesper, Heilige Messe mit Predigt, Stille und Meditation und zum Abschluss ein Nachtgebet. Prior P. Jakob machte den Anfang. Es war für alle Mitbrüder eine positive Erfahrung, so dass diese Form wiederholt werden soll.

 

Februar

Am Sonntag, den 1. Februar, feierte Bischof Rudolf Voderholzer mit den Ordensleuten im Dom zu Regensburg eine Vesper zum Tag des geweihten Lebens. Diese Feier bekam in diesem Jahr einen besonderen Akzent durch das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Orden“.

Abt Hermann Josef nahm in der Woche vom 8. Februar bis zum 16. Februar an einer Kommissionssitzung unseres Ordens teil, die sich mit der Überarbeitung und der Revision unserer Ordenskonstitutionen beschäftigte. Diese Tagung, an der Mitbrüder aus verschiedenen Kontinenten und Abteien teilnahmen, fand in der amerikanischen Abtei Daylesford (USA) statt, in der alle Teilnehmer sehr herzlich und gastfreundlich aufgenommen wurden.

Vom 23. Februar bis 27. Februar fanden unsere Konventexerzitien im Haus der Barmherzigen Brüder in Kostenz statt. Erzabt Wolfgang Öxler OSB aus der Benediktinerabtei St. Ottilien begleitete unsere Gemeinschaft durch diese Tage. Durch seine humorvolle, realitätsnahe und menschliche Art fand er in diesen Tagen sehr schnell Zugang zu den Mitbrüdern und gab unserer Gemeinschaft und jedem Einzelnen wertvolle Impulse mit auf den Weg.

 

April

Vom 20. bis 22. April traf sich in Windberg die Schwesternkommission unseres Ordens unter der Leitung von P. Augustin Ullmann, Gödöllö (Ungarn), und Sr. Magdalena van Bussel, Oosterhout (Niederlande). Sie bereiteten das internationale Schwesterntreffen vor, das im Juli in Windberg stattfand.

 

Mai

Die alljährliche Namenstagsfeier des Abtes fand in diesem Jahr am Sonntag, den 17. Mai statt, wozu Abt Hermann Josef zum Dank für allen Einsatz und alles Engagement alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und alle Mitbrüder nach einer gemeinsamen Maiandacht zu einem gemeinsamen Essen eingeladen hatte.

Wie üblich gestalteten unsere Mitbrüder einmal im Jahr einen Gebetsabend um Geistliche Berufe in der Region Straubing, der in Windberg am Freitag vor Pfingsten, am 22. Mai, mit einer Maiandacht begangen wurde. In diesem Jahr des geweihten Lebens wurde in besonderer Weise das Anliegen um Ordensnachwuchs aufgegriffen.

 

Juni

Nachdem der Freundeskreis der Abtei Windberg in diesem Jahr auf sein 10-jähriges Bestehen zurückschauen konnte, lud die Klostergemeinschaft beim diesjährigen Norbertusfest alle Mitglieder des Vereins zu einem festlichen Gottesdienst am Freitag, den 5. Juni, nach Windberg ein, um anschließend in gemütlicher Runde dieses kleine Jubiläum zu feiern. Dabei sprach Abt Hermann Josef im Namen seiner Mitbrüder auch seinen Dank aus für alle finanzielle und ideelle Unterstützung.

Am Samstag, den 13. Juni, war unser Kloster der Ort, an dem vom Dekanat Bogenberg-Pondorf ein Ministrantentag organisiert wurde. Federführend  bereitete Fr. Felix mit seinem Team und den Verantwortlichen im Dekanat diesen Tag vor, der bei den vielen anwesenden Ministranten aus den Pfarreien unseres Dekanates großen Anklang fand. Ein schöner Gottesdienst mit unserem Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm bildete den Abschluss dieses Tages.

Juli

Vom 12. bis 13. Juli traf sich unsere ganze Klostergemeinschaft zum gemeinsamen Kapitelstag, um anstehende Fragen zu besprechen, aber auch um sich gegenseitig auszutauschen. Schwerpunkt war der Studienteil am Montagvormittag, den uns Prof. Dr. Johannes Först von der Katholischen Fakultät der Universität Tilburg/NL (Tilburg School of catholic Theology TST ) gestaltete.

Thema war: „Kirche bei guter Gelegenheit – Zukunftsperspektiven für eine lebensdienliche Kirche in spätmoderner Zeit“. Prof. Först stellte angesichts der sich verändernden kirchlichen Lage einen anderen Zugang pastoralen Handelns dar. Mittelpunkt des Tages war die gemeinsame Konventmesse in der Pfarr- und Klosterkirche.

Das im April vorbereitete internationale Schwesterntreffen startete am Montag, den 20. Juli in der Abtei Windberg. Schwestern aus fast allen Gemeinschaften unseres Ordens kamen für eine Woche bei uns zusammen, die unter dem Motto stand „Identität und Charisma“. Generalabt Thomas Handgrätinger, P. Gabriel, Prof. Ulrich Leinsle, Abt Hermann Josef und P. Jakob hielten im Laufe der Woche einige Impulsvorträge. Darüber hinaus stellten einige Schwestern exemplarische Frauen ihrer Gemeinschaften vor, die unser Ordenscharisma auf ihre eigene Weise und in ihrer Zeit verwirklicht haben. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung kam auch die Liturgie nicht zu kurz. Es war für alle ein schönes Erlebnis, miteinander das Chorgebet zu singen und gemeinsam die Gottesdienste zu feiern. Höhepunkt war der Abschlussgottesdienst mit Generalabt Thomas in der Pfarr- und Klosterkirche, die vom Abteichor Windberg musikalisch gestaltet wurde, und der anschließende Steh-empfang, zum dem der Pfarrgemeinderat Windberg eingeladen hatte.

Zeitgleich zum Abschlusswochenende des Schwesterntreffens feierte die Gemeinde Prackenbach als Höhepunkt ihrer 900-Jahr-Feier ein Festwochenende, bei dem verschiedene Ehrengäste aus Gesellschaft und Politik eingeladen waren. Nachdem Abt Hermann Josef als Schirmherr nur am Samstagabend anwesend sein konnte und bei dieser Gelegenheit seine guten Wünsche der Gemeinde mit auf den Weg gab, vertrat Fr. Felix die Abtei Windberg am Sonntag, den 26. Juli, beim Festgottesdienst und dem anschließenden Festumzug und den Festakt. Am Ende des Gottesdienstes sprach er im Namen unserer Klostergemeinschaft ein Grußwort und gratulierte der ganzen Gemeinde zu diesem großen Jubiläum.


August

Wie in jedem Jahr wurde am 15. August das Patrozinium unserer Pfarr- und Klosterkirche gefeiert. Heuer bekam die Feier einen zusätzlichen Akzent, als kurzfristig die Bitte an die Pfarrgemeinde herangetragen wurde, diese Feier auch live im BR-Fernsehen zu übertragen. Der Gottesdienst fand weit über die Grenzen Bayerns hinaus einen guten Anklang und auch die Windberger freuten sich, dass sie „ihre“ Kirche nun auch im Fernsehen erleben konnten. Vor allem für unsere Kranken war es ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Pfarrgemeinde.


September

Es hat sich so gefügt, dass wir als Klostergemeinschaft – besonders im Jahr der Orden – zwei junge Männer in das Noviziat aufnehmen konnten, dass Fr. Felix seine Profess auf Lebenszeit ablegte und Generalabt Thomas und P. Rainer aus dem Kloster Roggenburg miteinander auf 50 Jahre Professjahre zurückschauen konnten. Am Freitag, 11. September, wurden im Rahmen einer Vesper Herr Christoph Kopitzki und Herr Alexander Lindl eingekleidet und erhalten die Namen Fr. Paulus und Fr. Emmanuel.

Tags darauf, am 12. September, band sich Fr. Felix durch seine feierliche Profess auf Lebenszeit an unsere Klostergemeinschaft. Freunde und Verwandte waren bei dieser Feier dabei.

Zwei Tage zuvor konnten wir die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf in Windberg begrüßen. Sie war persönlich gekommen, um die Anerkennung unserer
Jugendbildungsstätte als „Umweltstation“ auszusprechen. Bei herrlichstem Wetter erläuterte Fr. Felix als Leiter der Bildungsstätte die ökologische Bildungsarbeit unserer Einrichtung. 

Im Durchschnitt treffen sich alle 6 Jahre in Rom die amtierenden Oberen aller Gemeinschaften zu einem kollegialen Austausch. Darüber hinaus ist das Prälatentreffen eine gute Gelegenheit der Fortbildung in juridischen und anderen Ordensfragen. In diesem Jahr fand das Treffen vom 20. bis 26. September in Monte Cucco statt und neben dem speziellen Bericht des Generalabtes zum „status ordinis“, der Vorstellung eines ersten Entwurfs der überarbeiteten Konstitutionen von Abt Jos Wouters und den unterschiedlichen Stellungnahmen der übrigen Definitoren zu den Themen über „die Stellung der Schwestern in unserem Orden“ , die „Auslandseinsätze von Mitbrüdern“ und die „gemeinsame Kasse“, hielt der Sekretär der Religiosenkongregation, Erzbischof José Carballo OFM, einen interessanten Vortrag über den „Dienst der Autorität“.


Oktober

Nachdem heuer der 3. Oktober auf einen Samstag fiel, gab es einen kürzeren Konventausflug wie sonst üblich. Dieser führte nach München. P. Rupert empfing die Mitbrüder im Herzoglichen Georgianum in München, wo er seit Mai dieses Jahres als nebenamtlicher Spiritual im dortigen Priesterseminar arbeitet, um seine Dissertation zu beenden. Ziel war das NS-Dokumentationszentrum, das die Mitbrüder besuchten. Nicht fehlte natürlich die Geselligkeit bei einem gemeinsamen Essen.
Der Herbst hatte es in sich: so folgte Feier auf Feier. Einige Wochen nach der feierlichen Profess wurden Fr. Philipp Neri und Fr. Felix zu Diakonen geweiht. Am Gedenktag der Heiligen Teresa von Avila, am Donnerstag, den 15. Oktober, kam Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg eigens für diese Feier nach Windberg. Schon im Vorfeld der Weihe hatten beide Mitbrüder ihr Pastoralpraktikum begonnen: Fr. Philipp Neri in der Pfarrei Abensberg und Fr. Felix in der Pfarrei Hunderdorf. Ihr Pastoralkurs begann im November bei den Pallottinern am Pastoralthelogischen Institut in Friedberg.


November

Ende November trafen sich die deutschsprachigen Oberen aller Häuser zum Zirkarietreffen in der Abtei Speinshart. Vom Sonntagabend, den 29. November bis zum Montag, den 30. November, reflektieren alle Teilnehmer nach den üblichen Berichten der einzelnen Häuser über das vorausgehende Prälatentreffen und den Entwurf der neuen Konstitutionen.


Dezember

Den Abschluss des Jahres bildet die Hausgemeinschaftsfeier am 22. Dezember. Mit einer adventlich gestalteten Vesper, dem Dank des Provisors an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem gemütlichen Beisammensein soll das Miteinander gestärkt werden.

Nach längerer Zeit wird in der Abtei wieder am Fest der Unschuldigen Kinder, am 28. Dezember, das sogenannte „Fest des Unschuldigen Abtes“ begangen. Nach alter Klostertradition übernimmt der jüngste Novize an diesem Tag die Regentschaft der Abtei. Alle Mitbrüder werden zu einem „Schuldkapitel“ zusammengerufen, wo der Unschuldige Abt Emmanuel in einer Mahnrede auf humorvolle Art und Weise so manchen Mitbrüdern die „Leviten“ lesen darf. Letzter unschuldiger Abt war Fr. Philipp Neri. 

 


 

 

 

 

 

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