Januar

Wie anders dieses Jahr 2020 gelaufen ist! Wer hätte das am Beginn dieses Jahres gedacht, dass ein Virus unser Leben auf den Kopf stellt. Beim Neujahrsempfang lenkte Abt Hermann Josef in seiner Begrüßungsansprache den Blick auch nach vorne in das bevorstehende Jahr 2020. Er sprach davon, dass wir alle nicht wüssten, was es uns persönlich bringen mag. Und er prognostizierte im Vergleich zum Jahr 2019 mit den vielen Festen und Anlässen ein ruhiges und „normales“ Jahr. Dass es allerdings so ruhig werden würde, dass für einige Wochen das alltägliche Leben ausgesetzt wird, war nicht abzusehen. Und von „Normalität“ war bis zum Jahresende noch nichts zu spüren. Hoffen und wünschen wir, dass wir die Folgen der Corona-Pandemie gemeinsam bestehen.

Am 6. Januar übertrug der Bayerische Rundfunk im Fernsehen den Gottesdienst zum Dreikönigsfest aus unserer neurenovierten Pfarr- und Klosterkirche. Die Sternsinger der Pfarrei Windberg beteiligten sich in großer Zahl und gaben ein buntes Bild ab. Auch die Zuschauerreaktionen waren durchweg positiv. Vor allem die Kranken der Pfarrgemeinde freuten sich so, auf diese Weise in „ihrer“ Kirche den Gottesdienst mitzufeiern.

Februar

Am Tag des gottgeweihten Lebens fand am 2. Februar in der Niedermünsterkirche eine feierliche Vesper statt, der Bischof Rudolf Voderholzer als Zelebrant vorstand. Abt Hermann Josef war als Vertreter der Abtei Windberg bei der Feier und assistierte zusammen mit Propst Maximilian aus Paring. Im Anschluss an die Vesper waren die Ordens-
leute in den Räumen des Ordinariates zu einem Umtrunk eingeladen.

Am Mittwoch, den 19. Februar, fand der diesjährige Dekanatstag des Dekanates Bogenberg-Pondorf in Windberg statt. Dekan, P. Martin, feierte mit den Priestern und den Vertretern der kirchlichen Gremien in den Pfarreien des Dekanates um 19.00 Uhr einen festlichen Gottesdienst in der Pfarr-und Klosterkirche Windberg. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich alle im Gasthaus Amann zu einem Vortrag mit Frau Marianne Brandl von der Fachstelle für Sekten und Weltanschauungsfragen in Regensburg. Sie gab einen Einblick in die neueren Entwicklungen pseudoreligiösen Lebensberatungsangeboten und Weltanschauungsfragen.

 

MÄRZ

Zunehmend beeinträchtigt durch die Coronakrise hat in der Woche vom 9. bis 13. März im Kloster Roggenburg die 19. Generalversammlung der Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordens-oberen/innen (UCESM) stattgefunden, das von Abt Hermann Josef im Auftrag des DOK-Vorstandes mit organisiert wurde. Rund 50 Ordensfrauen und -männer – anstatt der angemeldeten 70 – nahmen daran teil, darunter die Präsidenten und Vizepräsidenten nationaler Konferenzen, Generalsekretäre und Delegierte aus 20 Ländern Europas. Das europäische Ordenstreffen wurde am Freitagmittag, 13. März, etwas früher als geplant beendet. Die Tagung stand unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs, um uns den Herausforderungen des Ordenslebens in Europa zu stellen“. Via Internetstream wurde der Präfekt der vatikanischen Religiosenkongregation, Kardinal João Braz de Aviz, live aus dem Vatikan zugeschaltet. Mit Bezug auf ein Wort von Papst Franziskus mahnte er die versammelten Ordensfrauen und Ordensmänner, sich vor einer „geistlichen Weltlichkeit“ zu hüten. Er rief dazu auf, eingefahrene Wege zu verlassen und neue Formen der Verwirklichung des Ordenscharismas zu riskieren. Auch in der Ökumene gelte es jenseits historischer Trennungen gemeinsame Wege anzustreben. Die Synodalität der Ordensgemeinschaften sei zudem ein Wert, von dem die Gesamtkirche lernen könne. Die Ordensfrau und Historikerin Sr. Nicole Grochowina aus der evangelischen Communität Christusbruderschaft Selbitz stellte fest, dass die derzeitige „ent-grenzte Welt“ Situationen fördere, in denen es für den Einzelnen als „schier unmöglich“ erscheine, in all diesen Herausforderungen bestehen zu können. Die Welt sei angesichts dessen von einer Vielzahl von Ängsten geprägt. Die Religionen, so Sr. Nicole, hätten dem etwas entgegenzusetzen: Glaubende Menschen verließen sich auf das Versprechen Gottes, dass er mit den Menschen sei, auch wenn sie ihn nicht wahrnehmen, hören oder spüren könnten. Diesem Versprechen zu glauben, sei „die erste, wichtigste und größte Aufgabe für Ordensmenschen heute“.

Die Vorsitzende der gastgebenden Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK), Schwester Dr. Katharina Kluitmann OSF, stellte fest: „Wir Ordensleute sollten selbstbewusst unser Lebensmodell ausstrahlen: Dass wir tagtäglich auf Gott verweisen und so die Hoffnung auf das ewige Leben offenhalten.“ Gast der Tagung war der apostolische Nuntius in Deutschland Nikola Eterovic. Er feierte am Mittwochabend mit den versammelten Ordensoberinnen und -oberen eine Eucharistiefeier. Der Gottesdienst in Augsburg konnte jedoch nicht mit dem designierten Bischof, Dr. Bertram Meier stattfinden. Viele der Versammelten mussten vorzeitig abreisen, weil es immer unüberschaubarer wurde, in welchen Ländern noch Einreisen aufgrund des Corona-Lockdowns möglich sein würden. Daher wurden auch die vorgesehenen Wahlen zum Vorstand der UCESM verschoben.

Noch kurz vor dem allgemeinen Lockdown wurde bei den Kommunalwahlen am 15. März Helmut Haimerl jun. zum neuen Bürgermeister von Windberg gewählt. Er folgte in diesem Amt Hans Gstettenbauer nach, der das Bürgermeisteramt zwei Wahlperioden ausübte und sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellte. Nachdem noch keine offizielle Amtsübergabe stattgefunden hat, sei Hans Gstettenbauer an dieser Stelle herzlich gedankt für die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Pfarrei und Kloster!
Seinem Nachfolger wünschen wir Gottes Segen und alles Gute für seine Aufgabe!

Aufgrund des Lockdowns wurden darüber hinaus auch die jährlichen Konventexerzitien, die vom 16. bis 20. März im Kloster der Barmherzigen Brüder in Kostenz stattgefunden hätten, abgesagt. P. Martin Werlen OSB hatte Verständnis für die Absage, lud uns aber ein, die Konventexerzitien in einem der nächsten Jahre in seinem Gästehaus in der Propstei St. Gerold in Vorarlberg abzuhalten.

 

April

Um eine schnelle Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern wurden bundesweit bis nach Ostern strikte Ausgangsbeschränkungen beschlossen, so dass das öffentliche und gesellschaftliche Leben auf ein Mindestmaß beschränkt wurde. Öffentliche Gottesdienste konnten nicht mehr gefeiert werden. Erstkommunion und Firmung musste verschoben werden. Kontakt- und Hygieneregeln, das Tragen von Gesichtsmasken prägen seither unseren Alltag. Als Klostergemeinschaft hatten wir das Glück, dass wir intern unsere Gottesdienste weiter feiern und unsere Gebetszeiten gemeinsam durchführen konnten. Dennoch war es für uns ein sehr irritierendes und komisches Gefühl, ohne die Pfarrgemeinde die Ostergottesdienste zu feiern. Viele Menschen haben versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Einige Mitbrüder streamten ihre Gottesdienste im Internet. Andere legten Impulse und Gottesdienstvorlagen für das häusliche Gebet in der Kirche auf. Das Team des Kinderbibeltages hat die Kinder der Gemeinde eingeladen, in den Kar- und Ostertagen, bunte Steine zu bemalen und ihre Wünsche und das, was sie belastet, am Beginn des Kreuzweges, der nach Hl. Kreuz führt, abzulegen. Etliche Menschen haben ihre Gebetsanliegen über das Internet an uns herangetragen, die wir mit in unsere Gottesdienste hineingetragen haben. Froh waren wir alle, als mit dem 4. Mai wieder öffentliche Gottesdienste – wenn auch mit entsprechenden Auflagen und Einschränkungen – gefeiert werden konnten.

 

Mai

Nach der ersten Öffnung des Lockdowns und einigen Lockerungen in den Kontaktbeschränkungen konnte P. Wolfgang am 15. Mai seinen 90. Geburtstag feiern – allerdings nur im kleinen Kreis der Mitbrüder und Vertreter seiner früheren Gemeinde in Hunderdorf. Von den niederländischen Verwandten konnte leider wegen Corona niemand nach Windberg kommen. So saßen wir mittags in gemütlicher Runde im Kreis der Mitbrüder zusammen zu einem Umtrunk und einem festlichen Mittagessen im Refektorium. Nachmittags „entführte“ ihn P. Martin nach Hunderdorf ins Pfarrheim, wo P. Wolfgang zusammen mit dem neugewählten Bürgermeister von Hunderdorf, dem Kirchenpfleger, der PGR-Sprecherin bei Kaffee und Kuchen Erinnerungen an alte Zeiten auffrischten.

 

Juni

Das diesjährige Norbertusfest am 6. Juni feierten wir heute ebenso wie andere Feste im kleinen Kreis. P. Thomas hielt den Gottesdienst samt Festpredigt, nachdem Abt Hermann Josef an diesem Tag zur Bischofsweihe von Dr. Bertram Meier in Augsburg eingeladen war.

Am 8. Juni beging P. Gabriel seinen 50. Geburtstag. Nachdem eine große Feier mit Freunden und Angehörigen coronabedingt nicht stattfinden konnte, feierte er diesen Tag im kleinen Kreis der Mitbrüder. Die große Feier soll nachgeholt werden, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ende Juni gab P. Felix bekannt, dass er unsere Gemeinschaft verlassen, um mit einer Frau einen neuen Weg zu gehen, wie er es formuliert hat. Für die ganze Gemeinschaft war diese Nachricht ein Schock und eine völlige Überraschung. Alles war von ihm im Vorfeld so vorbereitet worden, dass er sich schon Mitte Juli verabschiedete und eine neue Arbeitsstelle antrat. Trotz so mancher Enttäuschung etlicher Mitbrüder wünschen wir ihm, dass diese für ihn so wichtige Entscheidung auch die richtige ist.

Unabhängig von ihm hat schon viele Wochen vorher Fr. Elias um eine vorzeitige Entbindung von seinen zeitlichen Gelübden gebeten, die ihm durch den Generalabt und seinem Definitorium gewährt wurde. Mit ihm und P. Felix haben unsere Gemeinschaft zwei Mitbrüder verlassen, auf die wir in Zukunft hätten bauen können. Umso schwerer wiegt der Verlust. Doch hoffen und beten wir, dass wir auch solche schweren Zeiten überstehen. Umso dankbarer dürfen wir sein für die Mitbrüder, die treu zu ihrem Professversprechen stehen – auch in Krisenzeiten!

 

Juli

Der Austritt der beiden Mitbrüder war natürlich auch Thema beim alljährlichen Kapiteltag, den wir als Gemeinschaft unter Corona-Bedingungen im Kloster Roggenburg am Montag, 6. Juli, abhielten. Schwerpunkt waren allerdings die Finanzberichte aus allen drei Häusern Windberg, Roggenburg und Speinshart und deren finanzielle Situation. Vor allem auch die aktuellen Auswirkungen der Corona-Krise auf die JBW, das Bildungszentrum in Roggenburg und die Begegnungsstätte in Speinshart. Trotz mancher Finanzhilfen und Rettungsschirme, sowie die Möglichkeit Kurzarbeit zu beantragen, werden die folgenden Jahre zeigen, welche langwierigen Auswirkungenn diese Krise haben wird.

 

August

Während der Betriebsferien im August wurde die Gelegenheit genutzt, den Küchenboden in unserer Großküche, die sowohl Kloster wie auch die JBW bedient, mit einem Belag zu erneuern, der die erforderlichen Standards erfüllt. Im Zuge dieser Maßnahme wurde die ganze Küche neu geweißelt und gereinigt. Nun strahlt sie im neuen Glanz. Dank sei nicht nur den Firmen und dem Architekten gesagt, sondern unserem ganzen Küchenteam dafür, dass alles ganz reibungslos und im Zeitplan abgelaufen ist!

Heuer wurde das Patrozinium der Pfarr- und Klosterkirche am 15. August unter den Zugangsbeschränkungen gefeiert. Unter den Gegebenheiten entfiel allerdings der sonst übliche Stehempfang im Anschluss an den Gottesdienst. Sind wir mit den begrenzten Sitzplätzen seit der Öffnung der Gottesdienste gut hingekommen, so war es beim Patrozinium zum ersten Mal so, dass einige wegen Platzmangels nicht mitfeiern konnten. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das im Winter gestalten wird – vor allem an Weihnachten.

Am 30. August starb nach langer Krankheit unser Mitglied im Freundeskreis Windberg, der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Ernst Hinsken MdB a.D.. Sein letzter Wunsch war es, dass er von Abt Hermann Josef beerdigt werden wollte. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und politischer Weggefährten nahmen die Familienangehörigen und Freunde und die Bewohner von Haibach, mit denen er sehr verbunden war, am 5. September Abschied von ihm. Möge er nun bei Gott seinen Lohn erhalten für all seinen Einsatz für die Menschen in unserer Region!

Vom 11. November 2019 bis 31. August 2020 war P. Martin in seiner Eigenschaft als Dekan auch zusätzlich Pfarradministrator der Pfarrgemeinde Steinach/St. Michael, nachdem der dortige Pfarrer krankheitsbedingt während des laufenden Jahres an eine andere Stelle versetzt wurde. Zusammen mit Pfarrvikar P. Savari aus Indien, den Verantwortlichen aus den Gremien, der Pfarrsekretärin und dem früheren Pfarrer Wolfgang Reischl, der sich v. a. mit um das große Kinderhaus gekümmert hat, konnte diese Zeit mit viel Anstrengung, aber auch mit Erfolg gestaltet werden. P. Savari ist inzwischen als Pfarrvikar in Teunz-Niedermurrach in die Oberpfalz eingesetzt und ist mit P. Martin weiterhin in guter Verbindung.



September

Am 11. September beging der langjährige Pfarrer von Windberg, P. Ephrem, seinen 90. Geburtstag. Auch diese Feier fand coronabedingt nur im Kreis der Mitbrüder statt. Das tat der Stimmung des gutgelaunten und noch rüstigen P. Ephrem keinen Abbruch. Als Vertreter seiner Familie kamen aus Holland seine Nichte Lisette und sein Neffe René. Vertreter der Pfarrgemeinde, der PGR Sprecher Ewald Zeitlhofer und Evi Feldmeier als Kirchenpflegerin, sowie der neu gewählte Bürgermeister Helmut Haimerl überbrachten in einer gemütlichen Kaffeerunde die Glückwünsche der Gemeinde Windberg.

Am 13. September feierte die Pfarrei zusammen mit dem Kloster das Patrozinium der Hl. Kreuz Kirche. Diese wurde 1695 vom Windberger Abt Franziskus Knodt als Wallfahrtskirche ausgebaut und erweitert. Bei schönstem Herbstwetter feierte die Gemeinde im Freien vor der Kirche einen festlichen Gottesdienst – allerdings heuer ohne die sonst übliche Prozession mit dem Kreuzpartikel.

In aller Stille konnten Mitbrüder an ihre Professversprechen denken – vielleicht heuer etwas anders und bewusster als sonst. P. Wolfgang und P. Ephrem wurden am 17. September vor 70 Jahren in der Abtei Berne in das Noviziat aufgenommen. Seit 70 Jahren leben sie als Ordensleute nach den evangelischen Räten! P. Simeon und P. Gabriel wurden am 8. September vor
30 Jahren eingekleidet, P. Johannes beging am 11. September sein 60-jähriges und P. Ulrich am 9. September sein 25-jähriges Professjubiläum. Bei allen Höhen und Tiefen, die in keinem Leben ausbleiben, haben sie und alle andere Mitbrüder unserer Gemeinschaft bis jetzt die Treue gehalten. Von Adolph Kolping stammt dazu passend der Satz: „Anfangen ist das Schwerste, aber treu bleiben das Beste.“

 

Oktober

Am Freitag, den 9. Oktober, zog P. Honest Bahati Senya ALCP/OSS bei uns ein. Er soll nach bestandener Deutschprüfung und Führerscheinprüfung als mobile Reserve in der Diözese Regensburg eingesetzt werden. P. Honest gehört zur „Apostolischen Lebensgemeinschaft der Priester im Opus Spiritus Sancti“, kommt aus Tansania und ist seit einem Jahr in Deutschland und im Bistum Regensburg. Das erste Jahr hat er in Regensburg gewohnt und begonnen, die deutsche Sprache zu erlernen. Das Wohnen bei uns und der Alltag im Kloster sollen ihm helfen, die Sprache noch zu verbessern. Dienstort für P. Honest ist die Pfarrgemeinde Hunderdorf/St. Nikolaus und das Dekanat Bogenberg-Pondorf. Dekan P. Martin wird ihn in den pastoralen Dienst einführen. Wir wünschen P. Honest, dass er sich gut einlebt. Alles Gute und Gottes Segen!

Am 10. Oktober wurde der Sprecher des PGR Windberg, Herr Willi Poiger, im Dom zu Regensburg von Bischof Rudolf Voderholzer zum Ständigen Diakon geweiht. Er arbeitet nun nach seiner Weihe neben seinem Beruf als Glasermeister als Diakon im Nebenberuf in der Pfarrei St. Johannes in Ittling. Das hat Birgit Fürst vom BR aufgegriffen und hat aus diesem Anlass einen sehr schönen Beitrag gestaltet in der Reihe „Vom Spessart zum Karwendel“. Darin erzählt er von seiner Berufung zum Diakon und wie er versucht, durch die Gestaltung von Glaskreuzen als „Hoffnungszeichen“ beides zu verbinden. Als Klostergemeinschaft wünschen wir ihm für seinen Dienst viel Freude und Gottes Segen!

 

November

Mit dem 2. November trat ein zweiter Lockdown bundesweit in Kraft, zunächst für 4 Wochen, wenn auch in etwas abgeschwächter Form. Um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, deren Infektionszahlen im Herbst wieder schnell zugenommen hatten, wurde das öffentliche Leben auf ein Mindestmaß heruntergefahren. Nur noch Schulen und Kindergärten, Betriebe und bestimmte Läden und Geschäfte durften öffnen. Gottesdienste durften in diesem Zeitraum weiter gefeiert werden, auch wenn andere kirchliche Veranstaltungen abgesagt wurden. Die Zeiten sind und bleiben unsicher, bis nicht ein wirksames Mittel gegen den Corona-Virus gefunden wird.

Gott sei Dank konnten wir uns als klösterliche Hausgemeinschaft am Freitag, den 20. November, bei einem besinnlichen Abend zum Abschluss des Kirchenjahres, einstimmen auf das Ordensjubiäum, das am Wochenende darauf – bedingt durch Corona – in aller Stille begonnen hat. Abt Hermann Josef hielt den Gottesdienst und den Impuls für die persönliche Besinnung ausgehend vom Motto des Jubiläums: „Gemeinsam. Mit Gott. Bei den Menschen.“ Schwerpunkt war die Bedeutung des Gemeinschaftsleben für unser Selbstverständnis und die konkrete Umsetzung. Da gab es so manche Punkte zur persönlichen Betrachtung und Reflexion.

 

Dezember

Mitte des Monats musste unser Mitbruder P. Patrick im Rahmen der Militärseelsorge zum wiederholten Mal zu einem halbjährigen Auslandseinsatz nach Mali aufbrechen. Zuvor musste er sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die politische Lage in Mali scheint zwar etwas beruhigt zu sein, aber eine gewisse Unsicherheit besteht bei solchen Einsätzen wohl immer. Wir wünschen ihm eine gesunde und glückliche Heimkehr im kommenden Jahr!

Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, wie sich die Coronazahlen weiter entwickeln werden und welche Kontaktbeschränkungen gelten. Geplant war jedenfalls für Dienstag, den 22. Dezember, die übliche Hausgemeinschaftsfeier abzuhalten – allerdings unter Corona-Bedingungen mit Abstand und Masken. Nach einer Vesper in der Kirche war eine Art Feier im Freien geplant – in Anlehnung an einen Adventsmarkt mit einem kulinarischen Stand und Stehtischen, die weiter auseinanderstehen. Ob sich das allerdings realisieren lässt, bleibt unsicher. Und das wird uns wohl noch ins nächste Jahr begleiten: Unsicherheit und Unplanbarkeit.

Möge uns Gottes Segen gut und heil durch die Krise führen!

 


 

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